MARKTGEMEINDEAMT L A N N A C H
über die
Sitzung des Gemeinderates
am 29. Oktober 2001 im Mehrzwecksaal der Volksschule Lannach.
Beginn
der Sitzung: 19:00 Uhr
Die
Einladung erfolgte am 18.10.2001 durch Kurrende.
Der
Nachweis über die ordnungsgemäße Einladung sämtlicher Mitglieder des
Gemeinderates ist in der Anlage beigeschlossen:
Anwesend waren:
Bürgermeister:
Josef Niggas
Vizebürgermeister:
Matthias Pinter
Gemeindekassier:
Wilfried Fröhlich
GR Ing. Franz Doppelreiter GR Mag. Hildegard Neckermann
GR Ing. Gerhard Flecker GR Rosana Scheiring
GR Franz Haas GR
Anton Steiner
GR Bernd Hoffmann GR
Dr. Herbert Thaller
GR Christine Hubmann
GR Raimund Krenn
GR Erich Lang
Außerdem waren anwesend:
Entschuldigt waren:
Nicht entschuldigt waren:
GR
Gerald Kienreich
Der Gemeinderat ist
beschlussfähig. Die Sitzung ist öffentlich.
Vorsitzender: Bgm. Josef
Niggas
Tagesordnung:
1. Eröffnung der Sitzung
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
3. Feststellung der Anwesenheit und Beschlussfähigkeit
4. Genehmigung des Protokolles vom 17.9.2001
5. Bericht des Bürgermeisters
6. Fragestunde; Anfragen an den Bürgermeister, die Mitglieder des
Gemeindevorstandes
und die Ausschußobmänner
7. Universum Inkasso; Eintreibung offener Forderungen
8.
Ärztliche Untersuchung von Volksschulkindern; Kostenübernahme
9.
Versicherung Wirtschaftshof; Vergabe
10. Fahnenmaste für Vorplatz Marktgemeindeamt;
Ankauf
11. Genehmigung Förderungsantrag BA 08
12. Dachsanierung Gemeindewohnhaus „Kaiserbergstraße
19“
13. Eröffnungsfeier Wirtschaftshof
Pkt. 1) Eröffnung der
Sitzung:
Der
Bgm. eröffnet die Sitzung um 19:00 Uhr und begrüßt die anwesenden Gem. Räte
sowie die erschienenen Zuhörer.
Pkt. 2) Feststellung der
ordnungsgemäßen Einladung:
Der
Bgm. weist an Hand der Einladungskurrende nach, dass die Einladung
ordnungsgemäß und zeitgerecht erfolgte.
Pkt. 3) Feststellung der
Anwesenheit und Beschlussfähigkeit:
Es wird festgestellt, dass 14 Gem. Räte anwesend sind. GR Kienreich hat sich nicht entschuldigt. Die Sitzung ist beschlussfähig.
Pkt. 4) Genehmigung des
Protokolles vom 08.10.2001:
Mag. Neckermann erklärt, dass bei Pkt. 10) Ankauf Bühnendekoration nicht die Mehrheit der Mitglieder dafür war, sondern einstimmig der Beschluss gefaßt wurde, dass man derzeit keine Verwendung für diese Dekoration hat. Im Protokoll vom Kulturausschuss ist das nachzulesen.
Ing. Flecker antwortet, dass es im Kulturausschuss keine Abstimmung gegeben hat und somit der Fehler im Ausschussprotokoll liegt.
Ing. Doppelreiter berichtigt bei Pkt. 6) seine Anfrage dahingehend, dass die Parkplätze entlang der Franz-Kandlerstraße errichtet werden sollen.
Der Bgm. stellt den Antrag, das
Protokoll mit dieser Änderung zu genehmigen. Der Antrag wird einstimmig
angenommen.
Pkt. 5) Bericht des
Bürgermeisters:
·
Der
Bgm. berichtet bezüglich PC-Unterricht in der Volksschule, dass bei der
Schulausschusssitzung Frau Direktor Ninaus diesbezüglich befragt wurde. Lt.
Frau Direktor ist der Unterricht teilweise gegeben.
·
Das
Gutachten von der Fachabteilung 5, Amt d. Stmk. Landesreg., betreffend der
Auswirkungsbetrachtungen eines Unfalls bei der Fa. ELG, liegt vor. Kassier
Fröhlich kann eine Kopie erhalten.
·
Bei
der Kreuzung Oberblumegg wurde die Hinweistafel nach Stainz von der
Baubezirksleitung installiert.
·
Der
Kastastrophenschutzplan ist in Bearbeitung. Der Entwurf ist bereits fertig; als
Abgabe- bzw. Fertigstellungstermin ist der 16.11.2001 festgesetzt. Der Bgm.
verliest eine Kurzinformation zu den Gemeindekatastrophenschutzplänen von der
Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg.
·
Bezüglich
Einfriedung Freispielfläche Kindergarten Lannach wurde dem Amt der Stmk.
Landesregierung der Beschluss vom Gemeinderat mitgeteilt. Der Bgm. verliest das
Antwortschreiben der Landesregierung. Darin wird aufgefordert, binnen einer
Frist von zwei Monaten eine zumindest provisorische Umzäunung der
Freispielflächen zu errichten und der Behörde nachher schriftlich Bericht
darüber zu erstatten.
Pkt. 6) Fragestunde;
Anfragen an den Bürgermeister, die Mitglieder des Gemeindevorstandes und die
Ausschussobmänner:
·
GR
Scheiring berichtet, dass die Fa. ELG eine Sonderbewachung wegen der
Kriegszustände installiert hat. Sie möchte wissen, ob dabei auch an das
Fachmarktzentrum gedacht wurde. Bgm. Niggas antwortet, dass es ihm nicht
gestattet ist, diesbezüglich in einer öffentlichen Sitzung eine Auskunft zu
erteilen.
·
Betreffend
Jugendschutzgesetz möchte GR Scheiring wissen, wer für die Einhaltung des
Gesetzes zuständig ist. Lt. Bürgermeister sind die Eltern für die Einhaltung u.
die Exekutive für die Vollziehung verantwortlich. GR Scheiring ersucht den Bgm.
abzuklären, ob wirklich nur die Eltern verantwortlich sind und die Gemeinde
keine Unterlassungssünde begeht.
·
GR
Steiner erkundigt sich nach der aktuellen Lage Grundkauf Dr. Still und Spar.
Der Bgm. antwortet, dass die Firma Spar demnächst eine Vorstandssitzung darüber
abhalten wird. Betreffend Stillgrund wurde Herr Dr. Still zur Vorstandssitzung
eingeladen. Nachdem er aber nicht erschienen ist, wird er nochmals eine
Einladung zu einer der nächsten Vorstandssitzungen erhalten.
·
Ing.
Doppelreiter möchte wissen, wann das Problem Wartehalle Bahnhof gelöst wird
bzw. ob es eine terminliche Vorstellung dafür gibt. Der Bgm. antwortet, dass es
keine konkrete Zeitzusage gegeben hat; er wird Herrn Ing. Polansek
diesbezüglich nochmals kontaktieren.
·
Kassier
Fröhlich möchte von GR Lang wissen, wie beim Wastianteich Eis geschossen werden
kann, wenn kein Wasser vorhanden ist. GR Lang antwortet, dass der ESV sich
diesbezüglich bereits Gedanken macht und eine Lösung herbeiführen wird.
·
Weiters
möchte Kassier Fröhlich wissen, ob es eine Sozialausschusssitzung bzgl.
Errichtung eines Kindergartens beim ehemaligen Sparmarkt gegeben hat. Der Bgm.
betont, dass es lediglich einen Grundsatzbeschluss über den Kauf des Objekts
gibt. Erst wenn die Gemeinde Eigentümer ist, wird man sich intensiv mit der
künftigen Nutzung beschäftigen.
·
Betreffend
Neugestaltung Kreisverkehr erkundigt sich GR Haas, ob diesbezüglich bereits etwas
geplant wurde. Der Bgm. erklärt, dass über den Tourismusregionalverband
Aktivitäten vorgesehen sind, aber noch kein Ergebnis vorliegt. Ansonsten soll
im Voranschlag dafür ein Betrag vorgesehen werden.
Nachstehender
Dringlichkeitsantrag wird gestellt:
·
Vizebgm.
Pinter: „Freiraumgestaltung Wirtschaftshof“ – Der Antrag wird einstimmig
angenommen.
· Bgm. Niggas: „Beleuchtung Sportplatz Hauptspielfeld“ – Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 7) Universum Inkasso;
Eintreibung offener Forderungen:
Die Fa. Universum Inkasso GmbH bietet der
Marktgemeinde Lannach die Eintreibung von offenen Forderungen an, die bisher
über den Alpenländischen Kreditorenverband abgewickelt worden sind. Die Firma
arbeitet mit der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Eisenberger zusammen und ist aufgrund
ihrer Firmengröße und der dadurch vorhandenen Datenmengen imstande, sehr gute
Quoten zu erzielen. Die Erfolgsquote wird von der Firma mit ca. 50 % bis 55 %
beziffert. Für die übertragenen Agenden entstehen für die Marktgemeinde Lannach
keine Kosten. Selbst die Gerichts- und Anwaltskosten werden von der Firma
übernommen. Mit den eingehenden Geldern werden zuerst die Hauptforderungen der
Gemeinde Lannach abgedeckt.
GR Steiner möchte wissen, ob seitens der Gemeinde
Interesse bekundet wurde und ob auch andere Firmen kontaktiert wurden. Ing.
Kahr antwortet, dass die Firma Universum Inkasso als Bestbieter hervorging, da
diese Firma auch bei Nichteinbringung der Forderung keine Kosten an die
Gemeinde verrechnet.
GR Steiner möchte wissen, was titulierte Forderungen
sind und warum ein Honorar in Höhe von 35 % vom Geldeingang von der Firma
vereinnahmt wird.
Kassier Fröhlich antwortet, dass es sich um Kosten
für die Übernahme der derzeit laufenden Verfahren beim AKV handelt. Dies trifft
nur dann zu, wenn die derzeit laufenden Verfahren der Fa. Universum übergeben
werden und würde somit für die Gemeinde nicht zutreffen.
Ing. Doppelreiter erkundigt sich, welche Probleme es
mit dem AKV gegeben hat u. wer von den Bediensteten mit dem AKV bzw. mit der Eintreibung
zu tun hat.
Laut Bürgermeister hat es keine Probleme mit dem AKV
gegeben. Aufgrund der geringen Erfolgsquote soll eine andere Firma damit
beauftragt werden, um Vergleiche zu ziehen. Für die Bearbeitung der
Angelegenheiten ist die Buchhaltung zuständig; in den Vorstandssitzungen wird
über den aktuellen Stand der Eintreibungen berichtet.
Dr. Thaller möchte wissen, was sich für den
Schuldner ändert bzw. ob dieser mehr bezahlen muss. Der Bgm. antwortet, dass er
die Tarife nicht kennt. OAR Tacheron bemerkt, dass es hiefür gesetzliche
Grenzen gibt.
Der Bgm. stellt den Antrag künftig die Firma
Universum Inkasso GmbH mit der Eintreibung von offenen Gemeindeforderungen zu
beauftragen.
GR Scheiring und Ing. Doppelreiter stimmen dagegen und Dr. Thaller enthält sich der Stimme; die restlichen 11 Gemeinderäte stimmen dafür. Somit gilt der Antrag als angenommen.
Pkt. 8) Ärztliche
Untersuchung von Volksschulkindern; Kostenübernahme:
Mit Schreiben vom 18.9.2001 berichtet Herr Dr. Pruckner über die durchzuführende ärztliche Untersuchung der Volksschulkinder. Die Kosten für die 1. und 3. Schulstufe sind im distriktsärztlichen Programm enthalten und damit kostenmäßig abgedeckt.
Nicht im Programm sind die Kosten für die 2. und 4. Klassen; das sind ungefähr 88 Kinder. Diese Kosten müsste die Gemeinde übernehmen, wobei sich diese auf ATS 83,-- pro Schüler belaufen. Im Voranschlag sind jedoch hierfür keine Kosten enthalten.
Der Bgm. stellt den Antrag um
Übernahme der Kosten für die ärztliche Untersuchung der Volksschulkinder der 2.
u. 4. Klassen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 9) Versicherung Wirtschaftshof; Vergabe:
Hinsichtlich der Versicherung des Wirtschaftshofes
wurde eine einheitliche Versicherungsausschreibung durchgeführt, wobei die
Firmen Ninaus (Allianz, Makler), Treffler (Grazer Wechselseitige) und
Kaltenegger (Makler) eingeladen wurden. Ausgeschrieben wurden:
Feuerversicherung, Sturmschaden, Leitungswasser, Glasbruch und
Einbruch-Diebstahl. Die Anbotseröffnung sieht folgendermaßen aus:
Ninaus: S
12.997,60 (€ 944,57) jährl. Prämie (Allianz)
S
14.441,-- (€ 1.049,47) jährl. Prämie (AXA-Nordstern)
S
13.965,-- (€ 1.014,88) jährl. Prämie (Anker)
Treffler: S
12.915,-- jährl.
Prämie (Grazer
Wechselseitige)
Kaltenegger: S
17.755,-- (€ 1.290,34) jährl. Prämie (Allianz)
Die Anbote wurden anläßlich einer Vorstandssitzung
geöffnet.
GR Steiner wirft ein, dass im Anbot vom
Versicherungsbüro Ninaus bemerkt ist, dass die Grazer Wechselseitige
Versicherung keine Prämie bekannt gibt, da ein eigenes Angebot vorgelegt wird
und das für alle Makler und Angestellten ihres Hauses gilt. In diesem Fall kann
ausgesucht werden, bei welchem Makler oder Vermittler das Risiko eingedeckt
werden soll.
Weiters ist im Anbot Ninaus vermerkt, dass auch ein
Blitzschutz für angesteckte Geräte gegeben ist, so GR Steiner. Seiner Meinung
nach ist also die Versicherungsprämie teurer, dafür aber auch die Leistung
besser. Außerdem ist laut Anbot vom Versicherungsbüro Ninaus eine jährliche
Kündigung möglich.
Der Bgm. erklärt, dass es eine Ausschreibung gegeben
hat, bei Abweichungen müssen auch die anderen Anbieter die Möglichkeit haben,
diese Dinge mit einzubeziehen.
Ing. Doppelreiter möchte wissen, ob es derzeit
diesen Blitzschutz für Geräte, die im Netz angeschlossen sind, gibt. Laut OAR
Tacheron war bisher keine Notwendigkeit gegeben. Weiters verweist Ing.
Doppelreiter auf die Anbote Büro Ninaus u. Büro Kaltenegger die beide mit
verschiedenen Prämien eine Versicherung der Allianz anbieten.
Frau Ninaus, die unter den Zuhörern sitzt, bemerkt,
dass eine vorläufige Deckung eingeholt werden soll.
Der Bgm. stellt den Antrag, den Tagesordnungspunkt zu vertagen und die Versicherungsanbote bezüglich Blitzschutz für Geräte, die im Netz angeschlossen sind, zu ergänzen. Weiters sollen über die Vergabe eines Auftrages bei drei Anbietern mit der gleichen Prämie (Grazer Wechselseitige) Erkundigungen eingeholt werden.
Eine vorläufige Deckung soll gegeben sein.
Gegen den Antrag stimmt GR Steiner, da seiner
Meinung nach, der Auftrag heute vergeben werden soll; die restlichen 13
Gem.Räte stimmen dafür. Somit gilt der Antrag als angenommen.
Pkt. 10) Fahnenmaste für Vorplatz Marktgemeindeamt;
Ankauf:
Die zwei im Park vor dem
Marktgemeindeamt vorhandenen Fahnenmaste müssen aufgrund ihres Alters erneuert
werden. Zwei Anbote wurden daher von Herrn DI Lesky eingeholt wie folgt:
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Sensenwerk Sonnleithner GmbH & Co KG; 4460 Laussa, |
Fahnen-Gärtner GesmbH, 5730 Mittersill |
|
Fahnenmast
aus Aluminium, serienmäßig eloxiert, d=100 cm, zylindrisch, einteilig,
komplett mit außenliegender Hißvorrichtung, Hißseil und Kopfabdeckung 2
Stk. |
ATS 16.600,80 (inkl. MWSt.) EUR 1.206,43 |
ATS 22.224,00 (inkl. MWSt.) EUR 1.615,08 |
|
Zahlungskonditionen |
14 Tage 3 % Skonto, 30 Tage netto |
10 Tage 3 % Skonto, 30 Tage netto |
Alternativ wurden von der Firma Gärtner Fahnenmaste mit Teleskopausleger und Seitenführung angeboten: 2 Stk ATS 18.118,02 sowie ATS 16.081,24.
DI Lesky informiert, dass
beim Alternativanbot der Fa. Gärtner auch die dementsprechenden Fahnen neu
angekauft werden müssten.
Pkt. 11) Genehmigung Förderungsantrag BA 08:
Die Kommunalkredit hat mit Schreiben vom 1.10.2001
das Förderungsansuchen (Förderungsvertrag) für den ABA BA 08 vorgelegt. Der
vorläufige Fördersatz für dieses Vorhaben beträgt 20,00 % der förderbaren
vorläufigen Investitionskosten von ATS 4,0 Mio, somit eine Förderung von ATS
800.000,--. Die Förderung wird in Form von Investitionskostenzuschüssen
ausbezahlt.
GR Steiner möchte wissen, ob man davon ausgehen kann, dass der Gemeinde immer 20% gewährt werden oder ob es unterschiedliche Förderungssätze gibt. OAR Tacheron erklärt, dass es seit heuer neue Förderungsbestimmungen gibt.
Der Bgm. stellt den Antrag, den
vorliegenden Förderungsvertrag zu genehmigen. Der Antrag wird einstimmig
angenommen.
Pkt. 12) Dachsanierung Gemeindewohnhaus
„Kaiserbergstraße 19“:
Dieser Punkt war Thema der letzten Bauausschusssitzung. Für die Dachdecker-u. Spenglerarbeiten wurden folgende Anbote eingeholt:
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Lagerhaus Lannach 8502 Lannach |
Oskar Griess GmbH 8530 Deutschlandsberg |
Spenglerei Gaier 8501 Lieboch |
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Variante 1: · Abtragen sowie Entsorgung der bestehenden Faserzement-Einfachdeckung, Blitzschutz, Rinnen, Ablaufrohre · Eindeckung Dachfläche mit Eternova-Natura Rhombussteinen, Format 40x44 cm, Farbe dunkelgrau · Spenglerarbeiten: Rinnen, Ablaufrohre, sämtliche Einfassungen Variante 2: · Abtragen sowie Entsorgung der bestehenden Faserzement-Einfachdeckung, Blitzschutz, Rinnen, Ablaufrohre · Eindeckung mit Großpfannenziegel der Marke Gleinstätten, Type Carmen, Farbe naturrot, inkl. Lattung · Spenglerarbeiten: Rinnen, Ablaufrohre, sämtliche Einfassungen |
------ ------ |
ATS 239.794,08 (inkl. MWSt.) EUR 17.426,52 ATS 355.143,78 (inkl. MWSt.) EUR 25.809,31 |
ATS 343.316,40 (inkl. MWSt.) EUR 22.769,59 ATS 506.152,80 (inkl. MWSt.) EUR 36.783,56 |
Der Bauausschuss hat sich mehrheitlich für die Variante 1 ausgesprochen.
Kassier Fröhlich wirft ein, dass ihm im letzten Jahr mitgeteilt wurde, dass es beim Produkt Eternova Natura massive Probleme mit der Festigkeit gibt.
Ing. Doppelreiter bemerkt, dass auch ihm Bedenken diesbezüglich bekannt sind, deshalb wird von ihm auch eine Ziegeleindeckung bevorzugt. Für ihn stellt sich auch die Frage, ob der Energieverbrauch kontrolliert wurde und ob man sich diesbezüglich an eine Energieberatungsagentur gewandt hat. OAR Tacheron antwortet, dass man sich darüber nicht informiert hat; die Heizkosten wurden aber seit der Anbringung des Vollwärmeschutzes massiv gesenkt.
GR Haas regt an, ein besonderes Augenmerk auf die Garantieleistungen zu legen.
Vizebgm. Pinter stellt den
Antrag, den Auftrag an die Fa. Griess mit ATS 239.794,08 inkl. MWSt. zu
vergeben. Ing. Doppelreiter stimmt dagegen, die restlichen 13 Gem.Räte stimmen
dafür. Somit gilt der Antrag als angenommen.
Wie im Bauausschuss vorgeschlagen, wurden auch Anbote für die Erstellung eines Bodengutachtens für die Sanierungen der Risse beim Haus Kaiserbergstraße 19 eingeholt. Es hat Begehungen mit Frau Dr. Beyer und Herrn DI Dr.techn. Prodinger gegeben.
Es soll eine Erkundigung und Begutachtung der örtlichen Untergrundverhältnisse, eine Analyse der Schadensursache und Vorgaben für technisch-wirtschaftlich vertretbare Sanierungsvarianten erarbeitet werden.
Das Anbot von Frau Dr. Beyer beträgt ATS 25.260,-- (inkl. MWSt.) und von Herrn DI Dr.techn. Prodinger ATS 21.000,-- (inkl. MWSt.). Die Kosten für den Bagger sind nicht beinhaltet und müssten von der Gemeinde gesondert in Auftrag gegeben werden.
Der Bgm. stellt den Antrag, den Auftrag an den Billigstbieter zu vergeben und die Kosten für die Baggerarbeiten zu übernehmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Abschließend verliest DI Lesky eine Passage aus einem Bodengutachten von 1958 für dieses Grundstück.
Pkt. 13) Eröffnungsfeier Wirtschaftshof:
Die Eröffnungsfeier des neuen Wirtschaftshofes und
des neuen Altstoffsammelzentrums soll am 24.11.2001 stattfinden. Es wird ein
Festakt abgehalten, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Die
Bewirtung wird von den Fuhrparkmitarbeitern und von den Reinigungskräften der
VS durchgeführt. Es wird Gulasch aus der Gulaschkonone und Frankfurter geben.
Als Getränke sind Bier, Apfelsaft, Wein und Glühwein vorgesehen. Der
Bürgermeister hat alle beteiligten Firmen ersucht, einen Beitrag zu spenden.
Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Eröffnungsfeier durchzuführen und alle anfallenden Kosten zu tragen. Gegen den Antrag stimmen die Gemeinderäte Steiner, Fröhlich, Scheiring und Ing. Doppelreiter. Die Gemeinderäte Dr. Thaller und Mag. Neckermann enthalten sich der Stimme; die restlichen 8 Gem.Räte stimmen dafür. Somit gilt der Antrag als angenommen.
Als Begründung erklärt GR
Steiner, dass seiner Meinung nach ein Lannacher Gastronomiebetrieb diese
Eröffnungsfeier ausrichten soll. Dr. Thaller begründet seine Enthaltung damit,
dass in der Regel immer über einen Betrag abgestimmt wird.
Der Bgm. informiert den
Gemeinderat, dass im neuen Altstoffsammelzentrum für folgende Sammelstoffe
Container aufgestellt werden: Kartonagen, Rest-u. Sperrmüll, Holz, Bauschutt
(nur in Haushaltsmengen), Kunststoffe, Alteisen, Silofolien, Flachglas u.
kleiner E-Schrott.
Lediglich die Abgabe von
Autoreifen, Kühlschränken u. Fernseher sind kostenpflichtig.
Auf Anfrage von GR Steiner,
erklärt der Bgm. dass die Silofolien gelagert werden sollen und wenn möglich
über den Abfallwirtschaftsverband zweimal jährlich kostenlos entsorgt werden.
GR Haas regt an, auch die
Gewerbebetriebe zu berücksichtigen und gewisse freie Mengen zu definieren.
Die Öffnungszeiten für das
Altstoffsammelzentrum werden ab 01.12.2001 erweitert. Die Übernahme wird jeden
ersten Samstag im Monat von 08:00 - 11:00 Uhr u. am Dienstag von 15:00 – 18:00
Uhr erfolgen.
GR Scheiring wirft ein, den
neuen Abfallkalender diesbezüglich zu ändern.
Dringlichkeitsantrag
betreffend Freiraumgestaltung Wirtschaftshof:
Vizebgm. Pinter informiert über die
Bauausschussitzung, zu der Frau Dr. Ull u. Herr Dr. Gepp von Institut für
Naturschutz geladen waren und die Planung eingehend erläutert haben. Bis zur
heutigen Sitzung sollen die tatsächlichen Kosten für die Gestaltung aufliegen.
DI Lesky erläutert anhand von Folien den Entwurf
über die Freiraumgestaltung. Dazu gibt es eine exakte Pflanzenliste. Lediglich
bei der Bepflanzung der Allee hat sich der Ausschuss statt Trauerweiden für die
Bepflanzung mit Birke u. Ahorn ausgesprochen.
Die Trockenmauer für die Schmetterlinge, die
Nistkastenausstellung u. das Storchennest sind in den Kosten nicht berücksichtigt.
Die
folgende Grobkostenermittlung basiert auf die vom Institut für Naturschutz,
Graz, erstellten Entwurfsgrundlagen und Pflanzenlisten.
|
Maßnahmenbeschreibung |
Grobkostenermittlung |
|
Pflanzen laut Aufstellung (ohne Bäume) in
Forstqualität inkl. Setzen |
ATS
22.000,-- |
|
Material Eidechsenhügel lt. Aufstellung Institut
für Naturschutz |
ATS 74.000,-- |
|
Herstellung Eidechsenhügel: 9 Std. Baggereinsatz,
20 Std. Fuhrparkmitarbeiter |
ATS 8.500,-- |
|
Herstellung kleiner Teichparkweg u. Eidechsenweg (Fa.
Granit) |
ATS 19.000,-- |
|
Herstellung Sonnenhügel, 10 Std. Gelände formen
(Fa. Granit) |
ATS 7.500,-- |
|
Summe |
ATS 131.000,-- |
|
+ 20 % MWSt. |
ATS
26.200,-- |
|
GESAMTSUMME |
ATS 157.200,-- EUR 11.424,17 |
GR Steiner möchte wissen, ob zu dieser Aufstellung
die Kosten für die Bäume noch dazu kommen.
DI Lesky antwortet, dass in der Ausschreibung der
Außenanlagen Schling-u. Kletterpflanzen und Bäume mit einem Betrag von ATS
16.000,-- enthalten sind. Es sollen aber nur die Bäume gepflanzt werden. Auch
das Humusieren und Besämen ist in der Ausschreibung enthalten.
Obmann Pinter stellt den Antrag, die Freiraumgestaltung wie vom Institut für Naturschutz vorgeschlagen mit den dazugehörigen Kosten in der Höhe von ATS 157.200,-- inkl. zu genehmigen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Die Gemeinderäte Dr. Thaller, Ing. Doppelreiter und Kassier Fröhlich befinden sich zum Zeitpunkt der Abstimmung nicht im Saal.
Dringlichkeitsantrag
betreffend Beleuchtung Hauptspielfeld
Herr Scheiring hat eine Ausschreibung für die
Elektroinstallation Flutlichtanlage Hauptfeld/Trainingsfeld zusammengestellt.
Drei Anbote wurden seitens des Sportvereins eingeholt. Der Gemeindevorstand war
der Meinung, auch die örtlichen Firmen zur Anbotseinholung einzuladen.
Der Bgm. stellt den Antrag, dem Gemeindevorstand zu ermächtigen, den Auftrag für die Beleuchtung Hauptspielfeld zu erteilen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Die Gemeinderäte Dr. Thaller, Ing. Doppelreiter und
Kassier Fröhlich befinden sich zum Zeitpunkt der Abstimmung nicht im Saal.
*) Der unter Tagesordnungspunkt ......... gefaßte Beschluss wird
*) Die unter den Tagesordnungspunkten ............. gefaßten Beschlüsse werden gemäß § 131 des Steiermärkischen Volksrechtegesetzes, LGBl. Nr. 87/1986, i.d.g.F., als dringlich erklärt.
Schluss der Sitzung: 20:35 Uhr
Die Verhandlungsschrift für diese Sitzung besteht aus 10 Seiten.
Genehmigt - unterschrieben
Lannach, am .................................................
................................................................ ................................................................
Schriftführer Vorsitzender
................................................................ ................................................................
Schriftführer Schriftführer
*) Nichtzutreffendes ist zu streichen.