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Aktionen
EARTH HOUR – "LICHT AUS" als Zeichen für den Klimaschutz!
Der WWF und das Klimabündnis Österreich rufen alle Menschen dazu auf, am 27. März 2010
von 20:30 bis 21:30 Uhr ihre Lichter für eine Stunde auszuschalten und damit ein Symbol
für den Klimaschutz und die Rettung unseres Planeten zu setzen.
Alle ÖsterreicherInnen können jedoch schon jetzt online auf www.earthhour.at
das Licht ausmachen und ihre ganz persönliche Kerze anzünden. Mit etwas Glück kann man dort auch ein klimafreundliches
Solar-Handy gewinnen!
EARTH HOUR seit 2007 – eine Bewegung nimmt Ihren Anfang:
Was 2007 mit dem symbolischen Abschalten des Lichts für eine Stunde im australischen Sydney
als ein kleines Signal für den Klimaschutz begann, ist heute zu einer globalen Bewegung geworden.
Von dem simplen Glauben getragen, dass kleine Taten einen großen Unterschied machen können, schalteten
damals 2,2 Millionen Menschen in Sydney ihre Lichter aus und setzten damit ein Zeichen für
den Klimaschutz. Diese Symbolik ging um die Welt.
2008 schalteten mehr als 50 Millionen Menschen in 400 Städten ihre Lichter ab – als
Zeichen der Hoffnung für die Rettung unseres Planeten.
Am 28. März 2009 beteiligten sich mehr als eine Milliarde Menschen und machten die EARTH HOUR
damit zur größten Aktion für das Weltklima aller Zeiten. Mehr als 4.000 Städte, darunter
auch die Hauptstädte von 88 Staaten, schalteten für eine Stunde ihre Lichter aus. 1.000 der berühmtesten
Sehenswürdigkeiten waren für eine Stunde dunkel. Fast 20.000 Wirtschaftsunternehmen, 8.000 Schulen und
5.500 Organisationen unterstützen die Aktion aktiv.
Unter den hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die höchsten Wolkenkratzer der Welt.
Auch Österreich setzte ein "Denkmal gegen den Klimawandel". Die Städte Innsbruck, Salzburg, St. Pölten, Eisenstadt,
Klagenfurt, Enns und Gloggnitz unterstützten aktiv die EARTH HOUR 2009 und schalteten für eine Stunde die Lichter ihrer
bekannten Wahrzeichen ab. Auch mehrere Konzerne und Unternehmen sowie unzählige Haushalte beteiligten sich
an der "Gedenkstunde" für das Klima.
2010 – Klimaschutz wichtiger denn je:
Gerade nach einer enttäuschenden Klimakonferenz in Kopenhagen hat das Weltklima unsere Aufmerksamkeit und
unsere Unterstützung verdient! Helfen Sie uns, gemeinsam ein Zeichen zu setzen und Politik und Wirtschaft
daran zu erinnern, dass wir endlich wirksame Maßnahmen setzen müssen, um unser Klima und damit unseren
Planeten zu retten!
Ganz Österreich macht mit!
Auch heuer sind die österreichischen Landeshauptstädte wieder tatkräftig mit dabei: Graz wird den Uhrturm
abschalten, Linz das Ars Electronica-Center und das Lentos-Kunstmuseum, Klagenfurt den Lindwurm, Innsbruck
das Goldene Dachl, St. Pölten das Rathaus und Bregenz den Martinsturm. Der WWF und das Klimabündnis wandten
sich an fast 500 Betriebe, knapp 900 Gemeinden und 200 Schulen. Außerdem unterstützen namhafte Firmen in
Österreich wie IKEA, Telekom, Pfanner, Fronius und Allianz diese WWF-Aktion.
Auch viele Prominente wie Miguel Herz-Kestranek, Barbara Stöckl, Thomas Schäfer-Elmayer, Chris Lohner,
Bernd Lötsch, Alfons Haider, Doris Golpashin, Dompfarrer Toni Faber, WWF-Präsident Helmut Pechlaner und
viele mehr bekennen sich zum Klimaschutz und bewerben die EARTH HOUR.
Der Klimawandel macht auch vor Österreich nicht halt, wie Unwetter, Hochwässer und Gletscherschmelze beweisen.
Jeder kann einen Beitrag leisten. Werden Sie jetzt aktiv – werden Sie Österreich-Pate des WWF auf www.wwf-pate.at.
Das Ziel: die Zwei-Grad-Marke darf nicht überschritten werden!
Die Erwärmung unseres Planeten darf nicht die Zwei-Grad-Marke überschreiten, denn die Erderwärmung bedroht weltweit 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten.
Die Konferenz von Kopenhagen endete mit einer unverbindlichen Erklärung statt einem weltweit bindenden Vertrag. Doch ob mit oder ohne Abkommen – der
Klimawandel geht weiter und wir dürfen nicht aufgeben, für mehr Klimaschutz und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen zu kämpfen.
Im Dezember 2010 wird die nächste Klimakonferenz in Cancun/Mexiko stattfinden und unser Klima darf bis dahin nicht in Vergessenheit geraten.
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