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Gesetzliche Grundlagen

Hier finden Sie Auszüge aus dem steirischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz, RIS.

§ 4
Gemeinsame Aufgaben aller Kinderbetreuungseinrichtungen
(1) Alle Kinderbetreuungseinrichtungen haben:
  • die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung jedes Kindes individuell zu unterstützen;
  • nach den gesicherten Erkenntnissen und Methoden der Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung einer altersgerechten Bildungsarbeit und des Bildungsrahmenplanes bzw. des Leitfadens gemäß Abs. 2 die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit jedes Kindes und seine Fähigkeit zu einer eigenverantwortlichen, selbstständigen und mündigen Lebensführung in der Gemeinschaft zu fördern;
  • auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes einzugehen, insbesondere auch die Familiensituation zu berücksichtigen;
  • die Familienerziehung bis zur Beendigung der Schulpflicht zu unterstützen und zu ergänzen (Subsidiarität);
  • Integrationsaufgaben im Hinblick auf Kinder mit besonderen Erziehungsansprüchen oder auf interkulturelle Aspekte zu übernehmen;
  • zu einer grundlegenden religiösen und ethischen Bildung beizutragen;
  • bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit den Eltern (Erziehungsberechtigten) bzw. den Lehrerinnen/Lehrern der Kinder in geeigneter Weise möglichst eng zusammenzuarbeiten. Dazu ist pro Kinderbetreuungsjahr auf Basis der laufenden Dokumentation mindestens ein strukturiertes Gespräch mit den Eltern (Erziehungsberechtigten) über den Bildungs- und Entwicklungsverlauf des Kindes anzubieten.
(2) Ein Bildungsrahmenplan für institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen und ein Leitfaden für die häusliche Betreuung und die Betreuung durch Tagesmütter/Tagesväter sind von der Landesregierung im Internet kundzumachen.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 69/2007



Anwesenheitspflicht

Das angemeldete Kind muss an mindestens 4 Tagen der Woche für mindestens 4 Stunden im Kindergarten sein. Ein längeres Fernbleiben des Kindes ist dann möglich, wenn eine gerechtfertigte Verhinderung vorliegt.Wir bitten Sie, uns über das Fernbleiben Ihres Kindes persönlich oder telefonisch zu informieren.

 

§ 30a
Einschreibung und Anwesenheit

(1) Eine halbtägige Einschreibung, auch am Nachmittag, ist nur für fünf Tage pro Woche für jeweils mindestens fünf Stunden und zu gleichen täglichen Zeiten zulässig. (…) Das Kind, ausgenommen ein Schulkind, muss grundsätzlich mindestens vier Stunden pro Tag anwesend sein. Abweichungen davon sind aus familiären und beruflichen Erfordernissen zulässig, wobei jedenfalls eine Anwesenheit von zumindest vier Tagen pro Woche zu gewährleisten ist. Auch im Fall einer gerechtfertigten Verhinderung ist ein Fernbleiben von der Kinderbetreuungseinrichtung zulässig.

(2) Die ganztägige Einschreibung eines Kindes ist ebenfalls nur für fünf Tage pro Woche für die gleiche tägliche Stundenanzahl und zu gleichen täglichen Zeiten zulässig. Das Kind, ausgenommen ein Schulkind, muss grundsätzlich mindestens vier Stunden pro Tag am Vormittag anwesend sein, sofern die maximale Aufenthaltsdauer des einzelnen Kindes gemäß § 13 Abs. 2 dadurch nicht überschritten wird. Abweichungen davon sind in aus familiären und beruflichen Erfordernissen zulässig, wobei jedenfalls am Vormittag eine Anwesenheit von zumindest vier Tagen pro Woche zu gewährleisten ist. Auch im Fall einer gerechtfertigten Verhinderung ist ein Fernbleiben von der Kinderbetreuungseinrichtung auch am Vormittag zulässig.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 88/2014




Verpflichtendes Kindergartenjahr

Das verpflichtende Kindergartenjahr ist im Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz anders geregelt. Das angemeldete Kind im verpflichtenden Kindergartenjahr soll den Kindergarten an fünf Tagen pro Woche für insgesamt 20 Wochenstunden besuchen. Das Fernbleiben ist bei Erkrankung von Kind oder Erziehungsberechtigten oder außergewöhnlichen Ereignissen zulässig. Der Urlaub des Kindes ist mit maximal 5 Wochen im Jahr geregelt.

 

Abschnitt 2a
Verpflichtendes Kinderbetreuungsjahr
§ 33c
Besuch der Kinderbetreuungseinrichtung und Fernbleiben

(1) Die gemäß § 33a verpflichteten Eltern (Erziehungsberechtigten) haben dafür Sorge zu tragen, dass ihr Kind die Einrichtung an fünf Tagen pro Woche für insgesamt 20 Stunden besucht.

(2) Während der Zeit nach Abs. 1 ist ein Fernbleiben von der Kinderbetreuungseinrichtung nur im Fall einer gerechtfertigten Verhinderung des Kindes zulässig. Diese liegt insbesondere bei Urlaub (maximal drei Wochen, ab dem Kinderbetreuungsjahr 2016/2017 maximal fünf Wochen), Erkrankung des Kindes oder der Eltern (Erziehungsberechtigten) sowie außergewöhnlichen Ereignissen vor. Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben die Einrichtung von jeder Verhinderung des Kindes unverzüglich zu benachrichtigen. Bestehen konkrete Zweifel an der Erkrankung eines Kindes, kann die Erhalterin/der Erhalter der Einrichtung von den Eltern (Erziehungsberechtigten) eine ärztliche Bestätigung der Krankmeldung verlangen.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 73/2010, LGBl. Nr. 23/2016




Regelung im Krankheitsfall

Um die Ansteckung anderer Kinder zu vermeiden und um dem erkrankten Kind Erholung zu gewähren soll das Kind die Kinderbetreuungseinrichtung im Krankheitsfall nicht besuchen. Bei Kopfläusen und ansteckenden Kinderkrankheiten muss eine Ansteckungsgefahr ausgeschlossen sein, damit das Kind die Einrichtung wieder besuchen kann. Wir bitten Sie daher inständig, ansteckende Krankheiten umgehend im Kindergarten zu melden und ein ärztliches Attest bei Gesundschreibung mitzubringen.

Das Personal der Einrichtung ist nicht befugt Medikamente, Salben oder homöopathische Mittel zu verabreichen.

 

§ 30
Pflichten der Eltern (Erziehungsberechtigten)

(…)
(4) Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben dafür zu sorgen, dass die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtung frei von ansteckenden Krankheiten besuchen.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 69/2007, LGBl. Nr. 88/2014





Bildungspartnerschaft mit Eltern

Eine qualitätsvolle Bildungspartnerschaft mit den Eltern stellt einen wesentlichen Teil unserer pädagogischen Arbeit dar. Auch im Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz ist niedergeschrieben, was eine adäquate Zusammenarbeit ausmacht.

§ 29
Mitwirkung der Eltern (Erziehungsberechtigten)

(1) Die Erhalter, das Personal von Kinderbetreuungseinrichtungen und die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben in allen Angelegenheiten, insbesondere in jenen, die zur Erfüllung der Aufgaben im Sinne der §§ 4 bis 6 erforderlich sind, eine möglichst enge Zusammenarbeit zu pflegen.

(2) Die Eltern (Erziehungsberechtigten) können zum Zweck der Information und der Beratung in allen Angelegenheiten der Kinderbetreuungseinrichtungen an den über das Betriebsjahr in regelmäßigen Abständen stattfindenden Veranstaltungen teilnehmen und mitwirken.

(3) Eltern (Erziehungsberechtigte) können mit Zustimmung der Erhalter und über Vorschlag und nach Weisung der Leiterinnen in der Betreuungstätigkeit an den Kindern, insbesondere als zusätzliche Aufsichtspersonen bei Veranstaltungen außerhalb der Kinderbetreuungsliegenschaft, mitwirken. Bei regelmäßiger Mitwirkung der Eltern (Erziehungsberechtigten) ist auf § 33 (Mitwirkung betriebsfremder Personen) Bedacht zu nehmen.



§ 30

Pflichten der Eltern (Erziehungsberechtigten)

(1) Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben die Pflicht, Kinder im Alter bis zum Schuleintritt in die Kinderbetreuungseinrichtung zu bringen und von dort rechtzeitig im Sinne des § 13 Abs. 2 abzuholen oder dafür zu sorgen, dass diese Kinder auf dem Weg zur und von der Kinderbetreuungseinrichtung von einer geeigneten Person begleitet werden.

(2) Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben dafür zu sorgen, dass der Besuch der Kinderbetreuungseinrichtung regelmäßig erfolgt und die verpflichtenden Anwesenheitszeiten gemäß § 30a eingehalten werden. Für Kinderbetreuungseinrichtungen, die während der Zeit der Hauptferien gemäß § 2 Abs. 3 Steiermärkisches Schulzeit-Ausführungsgesetz 1999, LGBl. Nr. 105/1999, in der jeweils geltenden Fassung, in Betrieb sind, ist ein wochenweiser Besuch der Einrichtung möglich. Ist ein Kind verhindert, die Kinderbetreuungseinrichtung zu besuchen, haben die Eltern (Erziehungsberechtigten) hievon die Leitung ehestmöglich zu benachrichtigen.

(3) Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben den vom Erhalter festgesetzten Beitrag für den Besuch der Kinderbetreuungseinrichtung unter den vom Erhalter festgesetzten Bedingungen regelmäßig zu entrichten.

(4) Die Eltern (Erziehungsberechtigten) haben dafür zu sorgen, dass die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtung frei von ansteckenden Krankheiten besuchen.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 69/2007, LGBl. Nr. 88/2014



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