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Mülltrennung

Abfall ABC des AWV Deutschlandsberg Teil I »
Abfall ABC des AWV Deutschlandsberg Teil II »

Vermeiden Sie
unnötige und umweltbelastende Produkte: Kaufen Sie Produkte in großen Gebinden in konzentrierter Form und vermeiden Sie Mogelverpackungen und Kleinstverpackungen. Vermeiden Sie Produkte aus schädlichen oder umweltbelastenden Stoffen. Ausgediente Produkte oder Verpackungen neu verwenden (z.B. Konservengläser).

qualitativ minderwertige Produkte: Ersetzen Sie diese durch qualitativ hochwertige und reparaturfreundliche Produkte. Sie sind länger nutzbar! Wer billig kauft, kauft teuer. Achten Sie auch auf die Verwert- und Trennbarkeit von Produkten! Qualitativ hochwertige Produkte bevorzugen (Ja zu „A“).

problematische Verpackungen: Jede Art der Verpackung verursacht bestimmte Umweltbelastungen, wobei manche als besonders problematisch gelten: Aluminium ist recyclierbar, aber Produktion und Verarbeitung sind energieaufwändig und mit Umweltbelastungen verbunden. PVC ist sowohl in der Produktion als auch in der Verwertung problematisch. Materialverbunde, die aus verschiedenen Materialien wie z.B. Papier, Kunststofffolie und Aluminium bestehen, können nur durch ein aufwändiges Verfahren recycliert werden.  
Kaufen Sie
offen statt verpackt Verwenden Sie zum Einkaufen einen Einkaufskorb oder eine Stofftasche. Kaufen Sie Obst, Gemüse, Brot u.a. unverpackt. Käse, Wurst und Fleisch können Sie sich im Geschäfte - wenn möglich - in Ihrem eigenen mitgebrachten Behälter einpacken lassen. Verwenden von Pfand(Glas-)flaschen, Milchkanne, Frühstücks-, Jausendosen, Einkaufskorb und Stofftasche, Einkaufsbox für Obst, Käse- und Wurstwaren, Mehrweggeschirr. Offene Frischwaren bevorzugen, Trockenfutter in Großverpackungen und gelegentlich Innereien beim Metzger für Haushund und - Katze statt Dosenfutter.

wiederverwendbare Verpackungen

Mehrweg statt Einweg! Mehrwegsysteme sind ökologisch sinnvoller! Pfandflaschen können bis zu 60 mal wiederbefüllt werden.

Refill-Systemen für Drucker und Schreibmaschinen Füller mit Kolben oder Nachfülladapter, Buntstifte statt Filzstifte, Trockentextmarker, Wachsmalkreiden statt Flipchartmarker, lösungsmittelfreie Kleber (nachfüllbar). Farben auf Wasserbasis (Umweltzeichen), Stoffwindeln oder Windelservice statt Wegwerfwindeln, Stofftaschentücher und -servietten, Haarpflegemittel in Nachfüllpackungen, Pumpzerstäuber statt Spraydosen (evtl. nachfüllbar), Saugglocke und Abflusssieb statt Abflussreiniger, biologische Schädlingsbekämpfungsmittel (Beratung) verwertbare Produkte und Verpackungen. Beim Recycling wird ein Stoff im Kreislauf geführt: aus Altglas entstehen neue Glasgebinde, aus Altpapier wieder Papierprodukte. Bevorzugen Sie Verpackungen aus verwertbaren, am besten nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Papier). Kaufen Sie auch Recyclingprodukte, Recyclingpapier (z.B. Schulhefte, Schreibwaren, Toilettepapier etc. aus 100 % Altpapier).

Kaufen und verwenden Sie nur die Menge, die Sie tatsächlich benötigen (im Restmüll finden sich allzuviele verdorbene bzw. „überlagerte Lebensmittel“!).

Achten Sie auf die regelmäßige Wartung von Geräten

Dosieren Sie Reinigungsmittel sparsam

Kompostieren Sie Ihre Bioabfälle wenn möglich selbst    
Müllverbrennung daheim - die selbst gemachte Luftverschmutzung
Verbrennen Sie keinerlei Abfälle im eigenen Ofen oder im Freien (Lagerfeuer). Milchpackerl, Kuststoffsackerl, lackierte Holzabfälle, Spanplattenreste, Gartenabfälle und sonstige Abfälle verursachen beim Verbrennen im Hausofen erhebliche Luftschadstoffe (Kohlenmonoxid, Dioxin, Chlorwasserstoffe u.a.) und fördern massiv die Bildung von bodennahem Ozon („Sommer-Smog“) und schädigt Ihren Ofen.  

Das Verbrennen von Hausmüll außerhalb dafür genehmigter Anlagen ist deshalb verboten und strafbar.   Bei Festbrennstoffheizungen darf Zeitungspapier (aber kein Metall-Glanzpapier) nur zum Unterzünden - verwendet werden!  
Bedenken Sie
Etwa die Hälfte der selbst gemachten Luftschadstoffe bleibt im Umkreis von 10 Meter rund um Ihren Kamin und sinkt zu Boden - denken Sie auch an Ihre Gesundheit und die Ihrer Kinder und Nachbarn! Verbrennen Sie keine feuchten Pflanzenteile (Gras, Laub) oder irgendwelchen Müll im Garten. Auch hier wieder:

Sie verschmutzen Ihre eigene Atemluft und die Ihrer Nachbarn.

Das Klo ist kein Abfalleimer
Werfen oder leeren Sie weder feste noch flüssige Abfälle ins Klo. Sie haben dort nichts verloren! Zigarettenstummeln, Hygieneartikel, Speiseöle, Lackreste... verstopfen den Kanal und belasten unnötigerweise die Kläranlagen und den Klärschlamm. Das Abwasser belastet die Gewässer und gefährdet unser Trinkwasser.

Die Reinigungs- und Instandsetzungsarbeien verursachen hohe Kosten, die über die Kanalgebühren wieder beglichen werden müssen.
Die Natur ist kein Müllplatz
„Verlieren“ Sie keine Abfälle in freier Natur. Die Sanierung widerrechtlicher Ablagerungen muss durch die Müllgebühren finanziert werden.

Widerrechtliche Ablagerungen werden strafrechtliche verfolgt!

Auf Bauschuttdeponien gehört wirklich nur Bauschutt und kein sonstiger Haus- und Sperrmüll. Autowracks gehören umweltgerecht entsorgt und nicht in der Landschaft versteckt.  
  Nähere Infos erhalten Sie im Marktgemeindeamt Lannach oder beim Amt der Stmk. Landesregierung, FA 1c, Bürgergasse 5a, 8010 Graz, Tel.Nr. 0316/877-2156 oder Abfallinformationstel.: 0316/877-13 (http://www.abfallwirtschaft.steiermark.at bzw. e-mail: post@fa1c.stmk.gv.at)  











Dienstag 28.03.2017 - © by web2future.at - Letzte Änderung 22.03.2017