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18.09.2017 - Kreuzung Hauptstraße - B76 - Oberblumeggstraße
Stellungnahme der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg zum Ansuchen der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH und der Marktgemeinde Lannach: Sehr geehrte Damen und Herren, zu Ihrem Ansuchen von 09.06.2016 aufgrund des immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen auf der B76 eine Geschwindigkeitsbeschränkung in Lannach bei der Ausfahrt von der Hauptstraße in Lannach auf die B76 von 80 km/h in Fahrtrichtung Deutschlandsberg zu verordnen wird Ihnen nach ausführlichen Erhebungen durch den technischen Sachverständigen Folgendes mitgeteilt. Der technische Sachverständige hat eine Messung des Verkehrsaufkommens in Auftrag gegeben und nach Vorlage dieser nunmehr folgende Stellungnahme abgegeben: Eine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B76 von der Hauptstraße Lannach kommend in Fahrtrichtung Deutschlandsberg sei laut technischen Gutachten weder angezeigt noch zweckmäßig, weil 1. eine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung auf den sich auf der B76 bewegenden Verkehr ohne Erfordernis und unverhältnismäßig beschränken würde und im Sinne der Leichtigkeit, Flüssigkeit und Sicherheit nicht indiziert ist, da sich an der gegebenen Örtlichkeit kein Unfallhäufungspunkt oder keine Unfallstrecke ausgewiesen ist und die Unfallrate unter dem Mittelwert liegt; 2. eine zeitliche Begrenzung (z.B. von 07:00 – 09:00 Uhr und 16:00 Uhr – 18:00 Uhr) der Geschwindigkeitsbeschränkung würde wohl unzureichend beachtet werden, sodass sich kein möglichst gleichartiges Geschwindigkeitsverhalten der Fahrzeuge einstellen würde; 3. auch seitens der GKB angegeben wird, dass die bestehende 80 km/h-Beschränkung in Richtung Graz keine Verbesserung hinsichtlich des Ausfahrens zwischen Fahrzeuglücken entsprechender zeitlichen Dauer bewirkt (Gefahr der Kolonnenbildung bei stärkeren Verkehrsaufkommen). Somit regt der technische Amtssachverständige an, dass eventuell von der GKB eine Änderung von der Streckenführung in Betracht gezogen würde, indem das Ortsgebiet von Lannach in umgekehrter Richtung (von Westen nach Osten) durchfahren wird, weil dann das Linksabbiegen von der B76 in die Lannacher Hauptstraße nur den Richtungsverkehr in Stainz, Lieboch beachten und gegebenenfalls abwarten müsste und das neuerliche Ausfahren dann auf die B76 beim Kreisverkehr der Lannacher Steinhalle gefahrlos erfolgen könnte. Dies würde einen haltestellenlosen Mehrweg von ca. 2 x 1,8 Kilometer bedeuten (die Strecke durch das Ortsgebiet von Lannach wird ja ohnehin befahren) was bei einer im Mittel von 75 km/h angenommenen Busfahrgeschwindigkeit von 75 km/h im Freiland eine Fahrzeit von maximal 2,9 Minuten bedeuten würde und unter Berücksichtigung geringerer Wartezeiten beim Ein- und Ausfahren auf die B76 jedenfalls kompensiert werden müsste. Weiters wird auch mitgeteilt, dass die von der GKB angeregte optimale Lösung die Errichtung eines Kreisverkehrs von der zuständigen Abteilung abzulehnen ist, weil dies aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens auf der einmündenden Lannacher Hauptstraße und Oberblumeggstraße die dadurch bewirkte Behinderung des Verkehrs im Hauptzug der B76 überwiegen würde. Ich teile Ihnen daher mit, dass auch nach Rücksprache mit dem Bezirkshauptmann Ihren Antrag nicht stattgegeben werden wird und weise darauf hin, dass private Personen keine Parteistellung für die Verordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Bundes- oder Landesstraßen haben. Mit freundlichen Grüßen Der Bezirkshauptmann in Vertretung Mag. Sabine Thomann
 
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